Gemeinsam erreichen wir was einer allein nicht schaffen kann. Die Wahl wie und wo man leben möchte, bleibt nur noch den Priviligierten. Daher tun wir uns zusammen um München wieder ein Stück lebenswerter zu machen.

Unsere Ziele

Baugenossenschaft als Lebensgrundlage:

  • Wir wollen allen Mitgliedern der Baugenossenschaft und Mietern langfristig ein sicheres Zuhause in München bieten.
  • Wir sehen die Baugenossenschaft als lebendiges Team an, das sich ständig entwickelt. Dafür bringen sich die Mitglieder ein.
  • Generationsübergreifendes, interkulturelles und selbstbestimmtes Wohnen ist uns äußerst wichtig.

Wertschätzenden Umgang pflegen:

  • Wir wollen das Wohlbefinden des Einzelnen und der Gemeinschaft waren. Dafür werden wir eine gesunde Balance zwischen individueller Privatsphäre und Gemeinschaft schaffen. Damit dies gelingt, finden wir Regeln im gemeinsamen Umgang, die unsere Gemeinschaft sichern und individuelle Freiräume im urbanen Leben ermöglichen.
  • Wir wollen eine lebendige Gemeinschaft, dafür sollen Räumlichkeiten und Austauschmöglichkeiten für die häusliche Gemeinschaft und Familienleben entstehen. Dort möchten wir auch die Stadt und insbesondere auch das Quartier als Gast bei uns in der Gemeinschaft willkommen heißen. Wir öffnen im Privaten für unsere Gäste die Türen und bei kleinen Veranstaltungen für die Öffentlichkeit.
  • Wir sehen das Quartier als Grundlage unseres Zusammenlebens. Ein reger Austausch soll mit allen angrenzenden Nachbarn intensiv gelebt werden.

Dankbarkeit trifft Nachhaltigkeit:

  • Wir wollen die Natur als unsere Basis wertschätzen. Dies erfolgt durch die Verwendung nachhaltiger Baumaterialien, Urban-Gardening und der Ranghierarchie „Fahrrad vor Auto“.
  • Die Baugenossenschaft ist Teil des urbanen Lebens der Stadt München. Dies wollen wir dankbar wertschätzen, öffentliche Angebote nutzen (Bibliothek, Radwege, etc.) und öffentliche Angebote durch kleine Veranstaltungen (z.B. Ausstellungen, Mitmachangebote, Quartiersfeste) schaffen.
  • Wir schätzen jedes Mitglied als Individuum, unabhängig vom Einkommen, der Wohnungsgröße und der Herkunft sind alle Mitglieder in der Baugenossenschaft gleich viel wert. Sie alle tragen zum Erhalt des Gemeinschaftseigentums bei. Sie pflegen es nachhaltig.

Wie wird gemeinschaftliches Leben deutlich?

Praktisches

  • Unsere Gemeinschaft will sich in praktischen Lebens- und Wohnangelegenheiten gegenseitig unterstützen, wie z.B. bei der Paketannahme, der Pflanzenpflege während eines Urlaubs, Einkaufs- oder Babysittingservice. Hierfür sollen architektonische Möglichkeiten geschaffen werde, wie z.B. Raum für Paketabgabe, Kinderwagen- und Fahrradstellplätze.
  • Soziale Hygiene und Ruhe wird in der wachsenden Stadt zusehends wichtiger für jeden Einzelnen. So geht es auch unseren Mitgliedern. Unser strukturiertes Zusammenleben soll jedem einzelnen seine individuelle Privatsphäre ermöglichen. Dies soll auch architektonisch, durch nicht hellhörige Wände umgesetzt werden.
  • Wir wollen nicht nur uns, sondern auch unser Umfeld unterstützen. Unser Projekt umfasst auch viele Gemeinschaftsflächen, in die wir Angebote für Alle einbauen wollen. Hier kann für Kinder und Jugendliche Raum für gemeinsames Hausaufgaben machen oder lernen geschaffen werden, oder auch für sportliche Aktivitäten wie Yoga und Pilates. Interessengemeinschaften können sich neu gründen (für z.B. Handwerken, Basteln, Kochen, Spielen…). Abends kann es dann ein kulturelles Angebot wie Kino, Film oder Konzertabende geben.

Selbstverwaltung

  • Für ein gelungenes Zusammenleben benötigt es Regeln, an die sich jeder hält. Eine gemeinsam erstellte Hausordnung wird uns dabei helfen.
  • Jeder einzelne muss zum Gelingen des Miteinanders Verantwortung übernehmen. Jeder soll gemäß seinen Fähigkeiten mitwirken. Zudem gibt es Aufgaben die rotierend jeder einmal übernehmen muss. Diese Selbstverwaltung soll in regelmäßigen Treffen abgestimmt und gesichert werden. Dort wird auch die wirtschaftliche Selbstverwaltung organisiert.

Inklusion

  • Die Wohnungen sollen barrierefrei gestaltet werden, damit jeder bei uns ein Zuhause finden kann. Manche Mitbewohner brauchen beim Wohnen Unterstützung. Für diese soll neben einer architektonisch darauf ausgerichteten Wohnung und Gebäude auch Unterstützung durch die Gemeinschaft zur Verfügung stehen.

Projekte

  • Die Hausgemeinschaft möchte ein lebendiges Wohnen begründen und am urbanen Leben gemeinsam teilnehmen. Dafür sind verschiedene Projekte angedacht, z.B. Gemeinsame Teilnahme am Hofflohmarkt, Urban-Gardening, Ausstellungsfläche für Künstler und Jugendprojekte zur Verfügung stellen z.B. “Der Hausflur als Galerie”.
  • Sharing Angebote - Teile deine Teile (Food-, Werkzeug-, Fahrrad/Lastenrad-, Auto Sharing).
  • Waschsaloon meets Kultur (Durch die vielen Gewerbeflächen kann man einen Waschsaloon installieren. Diesen kann man zum urbanen Treffpunkt widmen. Mit Bücherschrank, Leseecken, Literaturzirkel, Klatsch und Tratsch…).